Dr. Michael Schwarz

Gestalttherapeut, Coach & Prozessberater

Meine Grundhaltung

Ich bin in meiner Arbeit stark von der Grundhaltung der Gestalttherapie geprägt.

Die Gestalttherapie wurde 1951 als neuer psychotherapeutischer Ansatz von dem Psychoanalytiker Fritz Perls, seiner Frau Lore Perls und dem Soziologen Paul Goodman auf Basis der Gestaltpsychologie begründet.

Sie zählt zur sogenannten "humanistischen Psychologie", die mittlerweile neben der Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie als "dritte Kraft" innerhalb der Psychologie anerkannt ist.

In ihr stehen nicht etwaige "Defizite" von Menschen und ihre "Behandlung" im Vordergrund, sondern die Wertschätzung des ganz individuellen Selbstausdrucks und die Nutzung ihres ganz persönliches Entwicklungspotentials.

Der Therapeut stellt sich dabei als ein Mitmensch und Gegenüber auf Augenhöhe zur Verfügung,  ganz im Sinne des dialogischen Prinzips von Martin Buber: "Der Mensch wird erst am Du zum Ich". Er ermöglicht dem Klienten so die Selbstwahrnehmung und Bewusstwerdung. Königsweg dabei ist die authentische Begegnung, der echte Kontakt und die ganzheitliche Bewußtwerdung dessen was ist, sowohl im Außen also auch im Innen. Vor allem aber im Jetzt, in der Gegenwart.

Im Vertrauen auf die organismische Selbstregulation führen diese Erfahrungen in der Folge sukzessive zu einer Veränderung der Selbstorganisation, d. h. zu einem Schritt der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung.

Der Begriff "Gestalt" in Gestalttherapie bezieht sich dabei übrigens nicht auf eine stoffliche gestalterische Tätigkeit innerhalb der Therapie, sondern auf die Wertschätzung und Achtung der einzigartigen Erscheinung, Erfahrung und des Selbstausdrucks jedes Menschen, seiner ganz individuellen Gestalt in dieser Welt.